February 8, 2017 – VGL parnters with Elgato Gaming

“VGL partners up with Elgato Gaming to create the first Blitz tournament”
Featuring a $2000 USD prize pool
Elgato Gaming is partnering up with vaingloryleague “VGL” in order to create the first ever Blitz tournament with a $1000 USD prize pool for North America and Europe, respectively.

Tom Hildreth, Community Manager Gaming at Elgato Gaming:
We are very excited to work together with VGL to create the first Blitz tournament. The Vainglory community clearly expressed that they want a tournament for the new game mode- we’re really excited to deliver the first one in cooperation with VGL and see the overall participation!

The tournament will be played over the course of one weekend. Europe will start from February 17 – 19 followed by North America on February 23 – 25. Each tournament will have it’s own featured livestream on http://www.twitch.tv/vaingloryleague where per match day at least four series of Blitz matches will be featured live featuring VGL known talent like Excoundrel, FourCourtJester & Dowsey.

Tomek Borowka, founder at VGL:
“It’s great that we can increase our tournament series by adding a Blitz tournament to Europe and North America. Together with Elgato Gaming, I am sure that we have the right partner to ensure a smooth online production and make the tournament an overall great experience for both participating teams and viewers. The capture cards, especially the HD60 Pro and the HD60 S are indispensable for our production. Blitz matches are fast and from a technical standpoint any delay would minimize the fun!

Together with Elgato Gaming, VGL will also host a giveaway, which is public accessible, during the continuation of the tournament. A total of six Elgato HD60 S capture cards are being custom printed, featuring the VGL Blitz logo and colors, and will be shipped to the three lucky winners in Europe and North America, respectively

About Elgato Gaming

Elgato Gaming creates capture technology that enables content creators to record and stream their gameplay to the world. Since 2012, Elgato has been at the forefront of content creation and continuously striving to push the boundaries of both hardware and software.

About Vainglory “Blitz”

In Blitz, everyone can pick their hero before the match starts and begins at level 9 including 6000 gold. Lane and Jungle monsters are worth more gold and XP than in normal modes. The general hero spawn time does not increase with the duration of the match – it’s set to 12 seconds across the board. The first team which reaches 15 points first wins. Points are gained by killing heroes (1 point) or objectives (3 points). At 5 minutes, the team with the highest score wins. If there is a draw at 5 minutes, the team that gets the next point wins. Unlike Battle Royale, Players can recall back to base, and the entire map is open

December 8, 2016 (GER) – interview with PLAYNATION.de
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“Mit Mut und Willen kann es jeder im eSport schaffen”
Interview mit Tomek Borowka
Viele von uns haben den heimlichen Wunsch, durch den eSport Geld verdienen zu können. Die allerwenigsten Spieler schaffen das – unendlich viel Disziplin, ein eiserner Wille und die berühmte Portion Glück sind bitter nötig, um wirklich Karriere in dieser Szene machen zu können. Einer, der es geschafft hat, ist bei uns im Interview – Tomek Borowka, Gründer der Vaingloryleague (VGL).

Vainglory ist in der aktuellen Szene der mobilen MOBAs eine absolute Ausnahmeerscheinung, die einen Erfolg nach dem nächsten für sich verbuchen kann. Mit dem vollen Fokus auf den eSport hat das Entwicklerstudio Super Evil Megacorp den richtigen Riecher gehabt. Die Tatsache, dass aktuell vor abertausenden Zuschauern die Weltmeisterschaften in Hollywood stattfinden konnten, liegt jedoch längst nicht nur am Entwicklerstudio. Tomek ‘Bluberryz’ Borowka, seines Zeichens selbst passionierter Spieler, ist zusammen mit DonJon der Name hinter der Vaingloryleague, welche all das überhaupt ermöglicht hat. Wie der ehemalige Fashion Show Director zu dieser Position, zu Vainglory generell und dem Tätigkeitsfeld des eSports kam, verrät er uns im Interview. Viel Spaß!

Wirtschaftsrecht studiert, Fashion Show Director gewesen – das klingt so gar nicht nach zocken. Schon immer Spieler gewesen?
Absolut! Ich war schon immer ein Hardcore Gamer und habe mitunter jede freie Minute genutzt, um dieser Passion nachzugehen – was nicht immer leicht war, da meine unterschiedlichen Aufgaben die Freizeit nahezu komplett aufgefressen haben. Ich mag jedoch einfach dieses Gefühl, mich in einem kompetitiven Rahmen mit anderen zu messen, besser zu werden, Siege einzufahren und zu gucken, wo ich in den Ranglisten stehe. Gaming Events finde ich extrem spannend und als jemand, der einige Zeit in Shanghai gelebt hat, habe ich die Kultur des Spielens in einer ganz anderen Intensität wahrnehmen dürfen.

Und dann war der Moment gekommen, sich selbst aktiv im eSport auszuprobieren? Warum Vainglory?
Ich halte immer nach neuen Trends und Spielen Ausschau – als ich Vainglory in der sehr frühen Entwicklungsphase gesehen habe, wusste ich, dass das Spiel riesiges Potenzial hat – mobile eSport, bis vor kurzer Zeit noch undenkbar. Ich spielte das Spiel im Soft Launch und wusste, dass ich das Projekt aktiv unterstützen muss – so entstand letztendlich die Vaingloryleague. VGL begann ich als eine Art ‘One Man Show’ – ich organisierte trotz vieler fehlender Kenntnisse erste Events und Turniere und natürlich alles, was damit inbegriffen ist: Die Organisation der Turniere selbst, das Aufbauen einer Webpräsenz, Formulierung eines Regelwerkes, Erstellen von Grafiken und letztlich auch die Durchführung der Streams, welche ich auch von Anfang an selbst gehosted und gecasted habe.

Durch das ständige Learning by Doing konnte ich viel Wissen in kurzer Zeit aufbauen – umso erfreulicher war es, dass das Projekt sich sehr schnell großer Beliebtheit erfreute und rasant gewachsen ist.

Die Szene war anfangs noch so klein, dass der Preispool sehr gering ausfallen musste. Es ging um dreistellige Beträge, welche ich aus eigener Tasche in das Projekt gesteckt habe. Umso erstaunlicher ist es, dass wir jetzt, zwei Jahre später, um 120.000 US-Dollar bei den Vainglory Worlds spielen. All das war die Grundlage dafür, dass man mich, zusammen mit meinem Partner DonJon, der vor allem viel Arbeit, Schweiß und Anstrengung in die Technik steckt, fest anstellte und wir nun offiziell Teil des Teams sind, was die Kommunikation verbessert und natürlich mehr Möglichkeiten offenbart. Zusätzlich ist das ein Vertrauensbeweis und Zeugnis einer guten Zusammenarbeit – das fühlt sich super an.

War es dir also wichtig, etwas zu erschaffen und nicht im gemachten Nest zu landen?
Genau. Ich bin jemand, der gerne ausprobiert, Dinge kreiert und schaut, wie weit der Erfolg damit zu erzielen ist. Selbstverständlich ist die Ungewissheit, ob man auf dem richtigen Weg ist, in vielerlei Hinsicht unangenehm, gleichzeitig ist sie aber auch Motor dafür, immer weiter zu machen, immer 110% zu geben. Wenn das dann auch wirklich klappt und sich auszahlt, ist das ein großartiges Gefühl.

Kann jeder den eSport als Sprungbrett für eine Karriere nutzen?
Natürlich. Dennoch muss man immer im Hinterkopf behalten, dass die Szene wächst. In den USA gibt es beispielsweise Stipendien – Deutschland zieht aktuell auch nach. Wer aber mit Herzblut bei der Sache ist, viel Motivation in eigene Projekte steckt und so die Aufmerksamkeit von Entwicklerstudios oder eSport-Größen auf sich zieht, der kann jederzeit einen Senkrechtstart in die Branche schaffen, keine Frage. Manchmal sollte man seinem Bauchgefühl vertrauen und “einfach machen” – so wie ich es damals mit der VGL gemacht habe.

Wie entwickelt sich für dich die eSport-Szene generell?
Der eSport ist in aller Munde und die Zahlen sprechen für sich. Ich bin sehr gespannt wie sich das Ökosystem weiter ausbaut und wächst – immer mehr Investoren sind daran interessiert einzusteigen und ich muss gestehen, dass sich der eSport nicht einfach von selbst erklärt. Es muss noch viel Arbeit geleistet werden um den eSport dahin zu bringen, wo er hingehört. Ganze Stadien werden mittlerweile gefüllt, Preisgelder und Zuschauerzahlen steigen – die nächsten Jahre werden sehr spannend für die Szene.

Wie wird es mit dir und Vainglory weitergehen?
In Zukunft muss die Grundlage, die wir aktuell geschaffen haben, weiter ausgebaut werden. Der Titel, mobiler eSport generell, steckt noch immer in seinen Kinderschuhen und ich bin verdammt froh, Teil dieser Herausforderung zu sein. Persönlich interessiere ich mich sehr für den eSport im größeren Sinne und möchte definitiv weiterhin in der Branche tätig sein. In der Zukunft möchte ich mich aktiv für den eSport in Deutschland einsetzen und dazu beitragen, dass eSport in nicht allzu ferner Zukunft auch als Sportart angesehen wird. Bis 2020 werden alleine die Umsätze in Deutschland auf ca. 130 Mio. Euro ansteigen – eine Nischenbranche, die viele noch gar nicht kennen. Ob und welche neuen Herausforderungen auf mich warten, wird die Zukunft zeigen. Die wichtigen Schritte sind gemacht – ich freue mich auf 2017!

Tomek Borowka, Projektkoordinator für das Entwicklerstudio Super Evil Megacorp. Wir bedanken uns für seine Zeit!


January 29, 2016 – press release by SUPER EVIL MEGACORP
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WE HAVE PARTNERED CLOSELY WITH VGL TO MOVE TO A MORE UNIFIED GLOBAL ESPORTS STRUCTURE
SUPER EVIL MEGACORP
We have hired the largest community-run Vainglory eSports organization, Vaingloryleague (VGL) to bring competitive Vainglory events to the community. VGL has run tournaments in Europe and North America, and we’re excited to announce that South America and Korea will have their own qualifying structures under the VGL umbrella. We look forward to the first-ever South American VGL Qualifiers as well as the first Southeast Asian official qualifier tournaments: the Tesseract Qualifier Series that will be organized by our community in Singapore, Thailand, Vietnam and India under the banner of Tesseract eSports.

Growing our global structure with VGL is a natural step for us, as the organization has been part of the larger Super Evil Megacorp family well before Vainglory launched globally. We are very pleased to have the founders Tomek “bluberryz” Borowka and Jonathan “DonJon” Sakoucky join our Super Evil team full-time. Our aim is to build a game together with our community that is played for decades to come also on the competitive front. We continue to work together with our community and will support other community-run initiatives as usual, including tournaments run around the globe.


December 12, 2015 – interview (GER) with readmore.de
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“Der eSport ist von der Community gemacht!”VGL IM INTERVIEW MIT READMORE.de
Tomek Borowka ist der Gründer von Vaingloryleague und fliegt derzeit nur vom einen Regional Final zum nächsten. Anfang der Woche organisierte er die American Finals in Dallas, an diesem Wochenende beaufsichtigt er das europäische Finale in Kattowitz. Für readmore.de gab er einen Einblick hinter die Kulissen der Liga.

Vor etwa einem Jahr entschied sich der Wirtschaftsrecht-Student Tomek Borowka seine Bachelor-Arbeit etwas aufzuschieben und stattdessen Vaingloryleague zu gründen. Seitdem kann er große Erfolge verbuchen. Die Plattform bietet nicht nur eine Basis für den europäischen und amerikanischen Wettbewerb des Mobile-MOBAs, sie führt auch die Qualifier für die Seasons durch. Im Interview erklärt Tomek, was ihn dazu bewegt hat, das Projekt zu starten, wo er sein Studium einbringen kann und welches Potential er für die Szene sieht.

readmore.de: Wie kam der Gedanke auf, so etwas für Vainglory zu erschaffen?

Tomek: Ich hab das Spiel einfach aus Neugier in der Beta mal angeschaut. Da ich sonst auch ein Core-Gamer bin und viel Wert auf den Wettbewerb lege, überraschte es mich positiv. Bei den Matches habe ich einfach das Feeling bekommen, dass Competitive-Play hier möglich ist. Natürlich probierte ich auch andere, ähnliche Spiele aus, aber bei Vainglory hatte ich direkt diese Idee im Kopf. Ich wollte eine Plattform erschaffen, obwohl ich keine Erfahrung damit habe, weder im Streaming noch in der Organisation.

Irgendwann ist Super Evil Megacorp tatsächlich auf mich zugekommen. Sie fanden es unglaublich, was ich als Hobby dort auf die Beine gestellt hatte und fragten, ob ich es offiziell für sie weiter führen wollte.

So wie die Plattform jetzt aufgestellt ist, leitest du sie aber nicht mehr alleine, oder?

Nein, das könnte ich nie schaffen. SEMC fragte, welche Ressourcen ich bräuchte, um sie professionell aufzuziehen. Sie unterstützen mich sehr. DonJon kontaktierte mich einige Monate, nachdem ich VGL gegründet habe und zeigte sein Interesse. Seitdem leiten wir das Projekt zusammen und ergänzen uns super in verschiedenen Bereichen. Da ich in Düsseldorf wohne und dort ein geeignetes Studio gesucht und glücklicherweise gefunden habe, ist er kurzer Hand auch nach Düsseldorf gezogen. Hinzu kommen viele Leute, wie Grafiker und Programmierer, die einfach in der Szene sehr aktiv sind und sich einfach gerne selbst einbringen, um die Ligen und Turniere wachsen zu lassen!

Wie groß ist die Rolle der Community bei Vainglory im eSport?

Im Grunde ist der komplette Wettkampf auf den Schultern der Community aufgebaut. SEMC hat sich nicht hingestellt und gesagt: “So machen wir jetzt eSport!”. Das gesamte Feedback und der Wille zum Wettkampf kam von den Spielern. Nachdem sie darauf aufmerksam wurden, haben sie sofort ihre Hilfe angeboten und waren für alles offen, was die Community vorschlug. Auch bei der VGL läuft das so. Erst einmal haben wir ein Single-Elimination Turnier veranstaltet, das fanden die Teams ganz gut, aber sie wünschten sich einige Änderungen. Beim nächsten Turnier haben wir dann eine andere Schedule aufgestellt und beim Live-Finale spielen wir Double-Elimination.

Bei dem ersten LAN-Turnier in Amerika lief etwa 80% der Organisation durch die Community. Die vollständigen Grafiken wurden beispielweise von Vainshame übernommen, der inzwischen auf offiziell für SEMC Bilder erstellt. Dann gab es einen Fotografen, der sich kurzfristig angeboten hat und wirklich gute professionelle Fotos macht. Andere hatten Erfahrung mit Shop & Verkauf und machten dann das Merchandising. Ich habe dabei die Organisation der Produktion und des Streams übernommen. SEMC hat eher als Sammelstelle fungiert und die Kontakte hergestellt sowie alle in ihren Arbeiten unterstützt.

Hast du als Wirtschaftsstudent einen anderen Blickwinkel auf die Szene?

Natürlich wirkt das viel mit ein. Gerade auf Events trifft man viele Leute, mit denen man im Gespräch sehr tief in die Materie eintaucht, was Preisgelder und Finanzierung betrifft. Ich glaube auch, wenn ich etwas anderes studiert hätte, würde ich das nicht machen. Es hilft mir auf jeden Fall. Ich habe das Hintergrundwissen und stelle realistische Businesspläne für die VGL auf, welche ich so umsetzen konnte und inzwischen übertroffen habe. Es hat den Vorteil, dass ich den Kopf nicht in den Wolken verliere.

Kannst du als Insider sagen, ob sich weitere große Organisationen für Vainglory interessieren?

Naja, SK und G2.eSport haben eben die ersten Schritte gemacht und Teams aufgekauft, welche sie nun sponsern. Allerdings sind viele der Teams selbst aufgebaut und organisieren sich selbst. Viele wollen häufig nicht zu einem großen Sponsor, da sie so stolz auf sich selbst sind. Es gibt definitiv Teams, aber die haben noch keine offiziellen Statements dazu gemacht, welche großes Interesse haben.

Ihr seid allerdings nicht der einzige Veranstalter. Wie ist die Zusammenarbeit mit der Vainglory Premier League?

Die Vainglory Premier League wird von OGN veranstaltet, welche damit den ostasiatischen Raum ausfüllen. Mit der VIPL, der International League, läuft zur selben Zeit ein Event in Korea. Wir haben pro Region ja jeweils zwei Qualifier veranstaltet und die Gewinnerteams des ersten konnten sich aussuchen, als zusätzlichen Preis zur VIPL zu fahren. Da sie sich aber nicht in zwei teilen konnten, durften sie wählen. Der zweite Qualifier bestimmte dann die Teams, für die Finale der Autumn Season in jeder Region, welche wir veranstalten.

Wir blicken auch auf weitere Regionen, wie Südamerika und die Orte zwischen Ostasien und Europa. Da sich die eSport-Szene noch aufbaut, tauchen immer noch weitere Turnierveranstalter und Ähnliches auf. Wir schauen zusammen mit SEMC derzeit, ob wir das alles irgendwie vereinen können oder ob wir es so lassen. Das hängt dann davon ab, was die Community möchte.

Wie viel Freiraum haben die Teams bei ihrer Aufstellung?

Wir legen ihnen keine Deadlines für ihre Roster auf und bisher durften sie jeden austauschen, wie sie lustig sind. Es ist auch ein 3vs3-Modell, aber die Teams durften im Qualifier mit bis zu sechs Spielern antreten. Dadurch können manche natürlich richtige Mindgames spielen, indem sie Spieler zwischen den Matches austauschen. So etwas bringt taktisch einen ganz anderen Aspekt ein.

Gleicht es die “Einfachheit” des Touchscreens-Prinzip aus?

In gewisser Weise schon. Es ist nicht einmal, dass es einfacher ist. Natürlich hat Vainglory andere taktische Aspekte, als ältere MOBAS und eSport-Spiele. Die Sache mit dem Touchscreen macht es aber nicht unbedingt einfacher. Es gibt viele Kommentare, auch bei Twitch, die sagen, dass ein eSport auf dem Touchscreen kein richtiger eSport ist. Es ist im Endeffekt aber einfach eine Gewohnheitssache. Für jemanden, der immer mit seinen Fingern gespielt hätte, wäre das Prinzip mit der Maus zu klicken und QWER zu drücken vielleicht genau so abwegig.